Fernspaeher ueber S3Res einkleiden
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Markus Machner wrote:
> Wie dunkelblau war das Barrett des Deutsch-Französischen Korps,
daß
> man es mit Schwarz verwechseln kann?
Es war und ist sehr dunkelblau.
Aber welches deutsch-französische Korps meinst Du?
Gab es einen Vorläufer zum EuroKorps?
Es gab und gibt die deutsch-französische Brigade mit ihrem gemischten
Stab in Müllheim, darin das deutsch-französische
Versorgungsbataillon,
das von Stetten nach Eschbach und dann ebenfalls nach Müllheim
gekommen ist. Die einzelnen Kampfbataillone sind zwar in gemischten
Standorten, aber immer noch rein national.
Markus
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Markus Ritter schrieb:
> Die einzelnen Kampfbataillone sind zwar in gemischten
> Standorten, aber immer noch rein national.
Wahrscheinlich verwechsle ich das mit Austauschsoldaten und mangelnder
Erinnerung an exakte Bezeichnungen. Ist ja schon länger her.
Wir hatten zB. eine Gruppe französische Rekruten bei uns in der Kaserne
und in einzelnen deutschen Gruppen ein-zwei US-Rekruten. Die nahmen an
der deutschen Ausbildung teil - in ihrer Uniform und mit ihren Waffen.
Die Franzosen waren für ein-zwei Wochen da, die Amis haben die komplette
grüne Grundie durchgezogen. Die Amis in Woodland und mit M16. Für
Aussenstehende sicherlich ein interessantes Bild, einer in Woodland und
M16 und der Rest der Gruppe in oliv und mit G3 (Flecktarn war damals
noch in der Entwicklung, G11 aktuell und ans G36 hatte in der Truppe
noch niemand gedacht). Man könnte glatt denken, dieser wäre der Chef
der
Gruppe.
Das gegenseitige "beschnuppern" der Verbündeten auf unterster
Ebene
(Schütze/Gefreiter max.) war damals noch nicht so üblich, wie
später bei
gemeinsamen Übungen. Ich fand diese Austauschprogramme sehr interessant.
Der "große Verbündete" war auf einmal eine reale Person,
genauso wie Du
und ich, mit allen Stärken und Schwächen.
Gruß,
Markus
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Markus Machner spoke thusly:
> [...]
> (Flecktarn war damals noch in
> der Entwicklung, G11 aktuell und ans G36 hatte in der
> Truppe noch niemand gedacht).
> [...]
Wie - "G11 aktuell"? Ich dachte, das Ding wäre nie über das
Prototypen-Stadium hinausgekommen?
Tschüs,
Sebastian
--
http://www.baumaschinen-modelle.net
Neu: Schwerlast-FAQ
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Sebastian Suchanek wrote:
> Markus Machner spoke thusly:
>
>> [...]
>> (Flecktarn war damals noch in
>> der Entwicklung, G11 aktuell und ans G36 hatte in der
>> Truppe noch niemand gedacht).
>> [...]
>
> Wie - "G11 aktuell"? Ich dachte, das Ding wäre nie
über das
> Prototypen-Stadium hinausgekommen?
Es war damals wohl als "das nächste Gewehr" mehr oder weniger
beschlossene
Sache. Ich nehme an, das meinte Markus.
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"Markus Machner" schrieb ...
> Hans Greiner schrieb:
>
> > Vielleicht verwechselst Du die Fernspaeher mit der
Feldnachrichtentruppe ?
>
> Vielleicht verwechseln wir auch einfach die Zeitalter? Die Zeit um 1990
> rum war sehr abwechslungsreich. In dem Bataillon in dem ich diente, gab
> es Menschen der unterschiedlichsten Herkunft, die unter anderem auch
> ihre eigene Uniform mitbrachten. Austauschsoldaten waren keine
> Seltenheit. Eine Nachbarkompanie hatte US-Austauschsoldaten in Woodland
> und mit M16, die den "normalen Dienst" in Bw-Einheiten taten.
Das hatten wir schon in den 80ern. Ich habe mit einer US-Kompanie an der
Übung "REFORGER 82" im Raum Rothenburg o. d. T. teilgenommen.
Und die
US-Kp (557th Maintenance Kp) hat uns zu unseren Heeresübungen Leute
geschickt.
> Wie dunkelblau war das Barrett des Deutsch-Französischen Korps,
daß man
> es mit Schwarz verwechseln kann? Weinrot gab es auch
> nichtspringenderweise beim Heer (Die ABCler). Und ein Fernspäher
hatte
> definitiv ein ziemlich dunkles Barrett, also schwarz, und dunkelgelbe
> Litzen - hellgelb waren die Bongos, die hatten aber rote Barretts. Das
> hat mich selbst gewundert, warum ein "Grüner" ein schwarzes
Barrett hat.
Markus, glaube mir, Fernspäher sind und waren nie grün und ABC-Abwehr
trug und trägt kein Weinrotes Barett sondern ein korallenrotes. Weinrot
ist bei denen die Waffenfarbe (Spiegel).
Was du meinst sind Feldnachrichtentruppen.
Zitat aus http://www.deutschesheer.de/C1256B6C002D670C/CurrentBaseLink/N25JHC2C198SWINDE
Die Feldnachrichtenkräfte des Heeres sind seit 1970 (damals noch
Frontnachrichtentruppe) fester Bestandteil im Heer. Aufgrund ihrer
Zugehörigkeit zu den Aufklärungstruppen, neben der
Panzeraufklärungstruppe
und den Fernspähkräften, tragen sie die goldgelbe Waffenfarbe und das
schwarze
Barett. Als einziges teilaktives Element existierte bis 30.09.2002 die
Feldnachrichtenlehrkompanie 300 in Diez/Lahn, die in der neuen Struktur des
Heeres und mit erweiterten Aufgaben zusammen mit den
Feldnachrichtenkräften
der Luftwaffe seit dem 01.10.2002 das Feldnachrichtenzentrum der Bundeswehr
bildet.
Im Pilotdienst des Heeres nimmt das Zentrum zentrale Aufgaben in den Bereichen
Einsatz, Ausbildung und Weiterentwicklung für das Feldnachrichtenwesen der
Bundeswehr
wahr. Zusätzlich wurden im Heer auf Ebene der mechanisierten Divisionen
und deren
unterstellten Brigaden teilaktive Feldnachrichtenzüge ausgeplant, die bis
2004
schrittweise aufgestellt werden.
/Zitat
> Ob grüne Barretts im Gefecht getragen werden dürfen weis ich
nicht, bei
> schwarzen war das damals der Fall! Knitterfreier Hut oder eine andere
> Kopfbedeckung. Schiffchen war nicht akzeptabel, also Barrett. Nach der
> Kofferzeit hatte niemand mehr das Schiffchen am Mann. Feldmützen gab
es
> damals noch nicht. Helm am Koppel, Barrett auf dem Kopf.
> Im Panzer selbst: Barrett in der Tasche, Schutzhaube auf dem Kopf. Kein
> Helm, kein Schiffchen. Beim ausbooten, Schutzhaube ab, Barrett drauf,
> UZI oder Pistole mitnehmen.
Den Verein hätte ich gerne gesehen. Wo soll denn das gewesen sein?
Ich habe noch nie gesehen, dass ein Grenadier im Gefecht den SPz mit
etwas anderem als dem Helm auf dem Kopf verlässt.
> BTW: Splitterschutzwesten waren damals erst in der Erprobung und wurden
> nur an die Wache ausgegeben. Die Helme waren noch Rund und aus Metall.
Splitterschutz war 1990 schon aus deer Erprobungsphase heraus und war im
Zulauf. Allerdings nur für Infanteristen.
> Flecktarn gab es noch nicht in der heutigen Form und Design. Allein der
> Kasernenkommandant und ein paar Generalstabsoffiziere hatten einen Parka
> in flecktarn über einige Vitamin-B Umwege. Einige Mannschaften und
Uffze
> hatten privatbeschafftes Woodland/European Theatre aus ausgemusterten
> US-Army-Beständen.
Flecktarn war 1990 eingeführt im Rahmen der Sonderbekleidung (Pz-Kombi)
und für ausgewählte Verbände. Grundsatz war, dass nur
geschlossene Ein-
heiten und/oder Verbände mit Flecktarn auszurüsten waren. Bei
Versetzung
in eine Einheit, die anders eingekleidet war, hätte Umkleidung erfolgen
sollen, was aber nur in eine Richtung konsequent durchgeführt wurde.
Die Grenadier-Verbände der Brigade 39 wurden ab 1990 bereits mit
Flecktarn ausgestattet.
Barettabzeichen und -farben: http://www.rk-oerlinghausen.de/barett.htm
Waffenfarben: http://www.autoflaggen.de/bw/bw allg.htm
Jürgen
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"Juergen Schulz" schrieb:
>> Ob grüne Barretts im Gefecht getragen werden dürfen weis ich
nicht, bei
>> schwarzen war das damals der Fall! Knitterfreier Hut oder eine andere
^^^^^^^^^
>> [...]Im Panzer selbst: Barrett in der Tasche, Schutzhaube auf dem
Kopf. Kein
>> Helm, kein Schiffchen. Beim ausbooten, Schutzhaube ab, Barrett drauf,
>> UZI oder Pistole mitnehmen.
>Den Verein hätte ich gerne gesehen. Wo soll denn das gewesen sein?
>Ich habe noch nie gesehen, dass ein Grenadier im Gefecht den SPz mit
>etwas anderem als dem Helm auf dem Kopf verlässt.
Es ging nicht um Grennis sondern um Panzertruppen.
mkg
Micha
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Michael Fuchs wrote:
> Es ging nicht um Grennis sondern um Panzertruppen.
GERADE Panzertruppen sollten beim Ausbooten tunlichst einen Helm
tragen. Die steigen schließlich nur aus, wenn der Panzer nicht mehr
will - und warum will der Panzer nicht mehr? Weil Blei in der Luft
liegt...
Juergen Nieveler
--
If an infinite number of computer programmers programmed for an infinite
number of years, they would eventually come up with a working operating
system. Bill Gates, being impatient, gave them two days and took the first
one that was finished.
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"Hans Greiner" schrieb im Newsbeitrag
news:2lsqomFgc30oU1@uni-berlin.de...
> Hallo NG,
Hallo Hans, hallo NG!!
Schön, dass Du Dich so kümmerst!!
Es wurde ja schon reichlich Licht ins dunkel gebracht.
Aber vielleicht noch mal zur Vollständigkeit:
Die Fernspäher trugen/tragen(da ja wohl noch Ausbilder in der Schule
tätig) bordeaux-rote Baretts und gold-gelbe Litzen.
Wie Jürgen schon schrieb sind die Kompanien 100 und 300(die meinige)
aufgelöst worden, sowie die Int.FSpSchule in Weingarten.
Die FSK 200 ist umgezogen und übernimmt jetzt wohl die
Ausbildungsaufgaben.
Und Jürgen fragte: Was haben die Fernspäher mit KSK zu tun?
Nun ja, nach der Auflösung der Kompanien mussten die Kameraden ja irgendwo
hin. Und im allgemeinen zog es sie zu den KSK und den
Fallis.
Einmal Springer, immer Springer
Und was tragen die Fernspäher im Gefecht/auf der Übung?
Bestimmt KEIN Barett.
Es gab da eigentlich keine Vorschriften :-)
Jeder trug das, was er für bequem und vor allem zweckdienlich hielt.
Also möglichst viel Tarn bzw. dunkel.
Da konnte so ein 4-Mann Trupp schon sehr verwegen aussehen.
siehe http://www.fernspaeh.de/ images/portugal.JPG
und http://www.fernspaeh.de/ images/bstand02.jpg
Die Standard BW Rucksäcke trug da eigentlich keiner.
Überhaupt viel selbstangeschafftes Material.
>
> Gruesse
>
> Hans
Ebenso
Patrik