Fernspaeher ueber S3Res einkleiden
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Patrik Möhrer spoke thusly:
> [...]
> Da konnte so ein 4-Mann Trupp schon sehr verwegen aussehen.
> siehe http://www.fernspaeh.de/ images/portugal.JPG
> und http://www.fernspaeh.de/ images/bstand02.jpg
> [...]
Interessant. Habt Ihr Euch den Kampfstand/Bunker auf dem zweiten
Foto selbst gegraben? Ich dachte bislang, Fernspäher seien auf
mobilen Einsatz und "möglichst wenig auffallen" gedrillt.
Tschüs,
Sebastian
--
http://www.baumaschinen-modelle.net
Neu: Schwerlast-FAQ
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Ingo Heinscher schrieb:
> Sebastian Suchanek wrote:
>>Wie - "G11 aktuell"? Ich dachte, das Ding wäre nie
über das
>>Prototypen-Stadium hinausgekommen?
>
> Es war damals wohl als "das nächste Gewehr" mehr oder
weniger beschlossene
> Sache. Ich nehme an, das meinte Markus.
Mein G3 1990 war von 1962. Im Gerede war, das ein neues Gewehr kommen
soll. Das G11 geisterte damals schon durch die Presse, aber auch
Gerüchte, daß es nicht viel taugen soll.
Angeblich hat ein skeptischer Leutnant das Ding beim Truppenversuch
einfach mal so auf einem Betonfußboden zerschmettert, als ihm von einem
H&K-Vertreter gesagt wurde, das Ding ist aus hochfestem Kunststoff und
mindestens so stabil wie ein G3 (Latrinenparole?)
Vor allen Dingen war es nicht NATO-Kompatibel. Vom G36 war damals noch
keine Rede.
Gibts hier Leute, die mal G3 und G36 vergleichend geschossen haben, gar
mal ein G11 auch nur gesehen haben. Die "Schießeigenschaften"
vom G11
sollen angeblich hervorragend gewesen sein. Das nutzt halt nur nichts,
wenn es schon zerbricht, wenn es ein Soldat nur mal anfasst.
Gruß,
Markus (kennt nur G3)
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"Markus Machner" schrieb ...
> Mein G3 1990 war von 1962. Im Gerede war, das ein neues Gewehr kommen
> soll. Das G11 geisterte damals schon durch die Presse, aber auch
> Gerüchte, daß es nicht viel taugen soll.
^^^^^^^^
Latrinenparole
> Angeblich hat ein skeptischer Leutnant das Ding beim Truppenversuch
> einfach mal so auf einem Betonfußboden zerschmettert, als ihm von
einem
> H&K-Vertreter gesagt wurde, das Ding ist aus hochfestem Kunststoff und
> mindestens so stabil wie ein G3 (Latrinenparole?)
Das große Problem war die hülsenlose Munition, das haben die aber in
den
Griff bekommen
> Vor allen Dingen war es nicht NATO-Kompatibel. Vom G36 war damals noch
> keine Rede.
Was das geringste Problem gewesen wäre. Das war das M16 zu Anfang auch
nicht.
> Gibts hier Leute, die mal G3 und G36 vergleichend geschossen haben, gar
> mal ein G11 auch nur gesehen haben. Die
"Schießeigenschaften" vom G11
> sollen angeblich hervorragend gewesen sein. Das nutzt halt nur nichts,
> wenn es schon zerbricht, wenn es ein Soldat nur mal anfasst.
Bei uns in Mittenwald ist keines zerbrochen. Damals wurden die Härte-
tests Gebirge und Winter durchgeführt. Und am G36 ist auch nicht eben
wenig Kuststoff. Zum Treffen: Während meiner letzten WÜ hab ich das
erste Mal mit G36 geschossen, aber außer alten Bekannten hab ich nichts
getroffen. Lag wohl daran, dass ich die Übungen G36-S-1 und G36-S-2
nicht vorher schießen konnte und daher mit dem Visier noch keine
Übung
hatte. Während des gleichen Schießens hab ich mit dem G3 nur ein Mal
nicht getroffen.
Das G11 bereitete damals keine Probleme, war jedoch aufgrund der
nicht-Vergrößerung des Zielfernrohrs gewöhnungsbedürftig.
Die Amis
waren während der Vergleichtests begeistert.
Näheres hier: http://www.hkpro.com/g11.htm
Gruß,
Jürgen (kennt sie alle)
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"Patrik Möhrer" schrieb ...
...
> Und Jürgen fragte: Was haben die Fernspäher mit KSK zu tun?
> Nun ja, nach der Auflösung der Kompanien mussten die Kameraden ja
> irgendwo hin. Und im allgemeinen zog es sie zu den KSK und den Fallis.
> Einmal Springer, immer Springer
Ja, aber der Poster, der das KSK ins Spiel brachte, implizierte, dass
es die Fernspäher erst seit dem KSK gibt. Und das ist eben tatol flasch.
> Und was tragen die Fernspäher im Gefecht/auf der Übung?
> Bestimmt KEIN Barett.
Im Gefecht wird das hoffentlich keiner tragen.
> Es gab da eigentlich keine Vorschriften :-)
Doch ;-)
> Jeder trug das, was er für bequem und vor allem zweckdienlich hielt.
Eben
> Also möglichst viel Tarn bzw. dunkel.
Und büschen kewl solls aussehen ;-)
> Da konnte so ein 4-Mann Trupp schon sehr verwegen aussehen.
> siehe http://www.fernspaeh.de/ images/portugal.JPG
> und http://www.fernspaeh.de/ images/bstand02.jpg
> Die Standard BW Rucksäcke trug da eigentlich keiner.
> Überhaupt viel selbstangeschafftes Material.
Die Kompanien haben auch viel eigenes Zeug gehabt, das nur für
Fernspäher beschafft wurde. Schlafsäcke, Eigene EPA, ...
Jürgen
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Markus Machner wrote:
> Gibts hier Leute, die mal G3 und G36 vergleichend geschossen haben,
> gar mal ein G11 auch nur gesehen haben. Die
"Schießeigenschaften" vom
> G11 sollen angeblich hervorragend gewesen sein.
Ich hab mal jemanden getroffen, der ein G11 in "freier Wildbahn"
(Schießbahn auf TrÜbPl Daaden) geschossen hat. Der war nicht so
begeistert, angeblich wichen die Geschossbahnen beim dort üblichen
Wetter doch manchmal sehr stark von der beabsichtigten Schußrichtung
ab...
Juergen Nieveler
--
Man who fight with wife all day get no piece at night.
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Sebastian Suchanek wrote:
> Interessant. Habt Ihr Euch den Kampfstand/Bunker auf dem zweiten
> Foto selbst gegraben? Ich dachte bislang, Fernspäher seien auf
> mobilen Einsatz und "möglichst wenig auffallen" gedrillt.
IIRC war eine Hauptaufgabe der Fernspäher, sich im feindlichen
Hinterland nahe der Nachschublinien einen Unterstand zu graben und
von dort aus die Truppenbewegungen auszukundschaften...
Juergen Nieveler
--
War does not determine who is right, war determine who is left.
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Moin zusammen,
Juergen Schulz schrieb:
>
> "Markus Machner" schrieb ...
>
>>Gibts hier Leute, die mal G3 und G36 vergleichend geschossen haben,
>
> Zum Treffen: Während meiner letzten WÜ hab ich das
> erste Mal mit G36 geschossen, aber außer alten Bekannten hab ich
nichts
> getroffen. Lag wohl daran, dass ich die Übungen G36-S-1 und G36-S-2
> nicht vorher schießen konnte und daher mit dem Visier noch keine
Übung
> hatte. Während des gleichen Schießens hab ich mit dem G3 nur
ein Mal
> nicht getroffen.
Das G11 kenne ich nicht.
Vor kurzem habe ich nach längerer Abstinenz (wohl das letzte Mal) mit
dem "guten, alten" G3 geschossen und getroffen.
Vor einiger Zeit habe ich erstmalig mit dem G36 im AGSHP Bekanntschaft
gemacht und erstmal gründlich danebengeballert. Mit dem Lichtpunkt kam
ich als Brillenträger überhaupt nicht klar, entweder war er weg oder
das
Ziel, mit Optik ging es einigermaßen. Nach einigen Übungen und
gezielten
Korrekturen durch den Leitenden (das geht im Simulator wirklich klasse!)
war dann fast jeder Schuß ein Treffer.
Erstmalig scharf mit dem G36 werde ich dann Mitte August schießen und
bin gespannt. Von der Handhabung her ist mir das G36 inzwischen
symphatischer als das G3.
Gruß aus Schleswich,
Olaf Hoffmann
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"Juergen Schulz" schrieb im
Newsbeitrag news:ce4n9n$pjn$07$1@news.t-online.com...
> "Patrik Möhrer" schrieb ...
> ...
>
> Die Kompanien haben auch viel eigenes Zeug gehabt, das nur für
> Fernspäher beschafft wurde. Schlafsäcke, Eigene EPA, ...
Daunenschlafsäcke gabs.
Aufs Biosorbin (Nährstoffpulver) waren alle scharf ;-)
Ich geniesse auch heute noch die Lowa (es gab auch Meindl) Trekkingschuhe.
Wie bei den Gebirgsjägern.
>
> Jürgen
Patrik