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Re: akzeptierte Todesfa llquote während der Ausbildung in deut schen Armeen?


Re: akzeptierte Todesfa llquote während der Ausbildung in deut schen Armeen?

(2005-06-09 21:42:53) Autor: Guenter Schink

Peter Veith meinte

>Stimmt nicht ganz.
>Wenn er nicht zum BW-Arzt geht, muß er, wie stets der Kreisinspektor
>auch, die Rechnung selbst bezahlen und dann bei der Beihilfestelle
>einreichen. Dort bekommt er - ungefähr nach den gleichen Spielregeln -
>100% wieder, der Kreisinspektor nur 50% (daher muß sich letzterer
>zusätzlich Krankenversichern).

Ein BW-Soldat bekommt keine Beihilfe im Krankheitsfall. Er ist auf die
unentgeltliche truppenärztliche Versorgung angewiesen. - Und ihr auch
ausgeliefert.

Günter

Re: akzeptierte Todesfa llquote während der Ausbildung in deut schen Armeen?

(2005-06-09 21:53:06) Autor: General

Re: akzeptierte Todesfa llquote während der Ausbildung in deut schen Armeen?

(2005-06-09 21:53:06) Autor: Jens Link

Guenter Schink writes:

> Er ist auf die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung
> angewiesen. - Und ihr auch ausgeliefert.

Nicht unbedingt. Man kann dem Truppenarzt auch das Vertrauen
entziehen. Dann wird man entweder zu einem anderen Truppenarzt
oder (wahrscheinlicher) zu einem zivilen Arzt überwiesen.

Jens

Re: akzeptierte Todesfa llquote während der Ausbildung in deut schen Armeen?

(2005-06-10 22:24:10) Autor: Dietmar Strey

Volker Mueller schrub:

>Gerade während der Ausbildung sind die Unterschiede extrem: Als Fähnrich
>bekommnst Du A6 (wenn ich das jetzt richtig dekodiert habe),
>während der Beamtenanwärter nur Anwärterbezüge bekommt.
>
>Fähnrich: >= 1621,17 EUR
>Beamtenanwärter: 866,24 EUR

Der Fähnrich hat schon zwei Jahre Ausbildungs- und Dienstzeit hinter
sich, die er zunächst in Besoldungsstufe A 1 begonnen hat.
Der Polizeischüler hingegen wir vom ersten Tag an nach A 5
eingruppiert.

>Nach der Ausbildung gleichts sich ziemlich an ... ich hab jetzt keine
>Lust die Zulagentabelle rückwärts aufzulösen.

Angestellter/Beamter mit abgeschlossenem Universitätsstudium:
Einstiegsgehalt BAT IIa/A 13.

Offizier nach abgeschlossenem Universitätsstudium: A 9 oder A 10, zwei
bis fünf Jahre später dann A 11 oder A 12; das Durchschnittsalter bei
Beförderung zu A 13 liegt afaik bei etwa 37 Jahren.

Jm2c
Dietmar

Re: akzeptierte Todesfa llquote während der Ausbildung in deut schen Armeen?

(2005-06-10 22:32:27) Autor: Jens Link

Dietmar Strey writes:

> Angestellter/Beamter mit abgeschlossenem Universitätsstudium:
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Einstiegsgehalt BAT IIa/A 13.

Unter gleichen Voraussetzungen: Einstellung bei der Bundeswehr mit
höherem Dienstgrad (Hauptmann/Major).

Was mich stört hat nicht viel mit der Bundeswehr, sondern allg. mit dem
öffentlichen Dienst zu tun: Auf der zivilen Seite sind die Leute, die
meine Tätigkeit ausüben, A10+ besoldet. Würde ich, nach der
Bundeswehrzeit, im öffentlichen Dienst anfangen, würde ich, mangels
Studium, wesentlich schlechter dastehen (sowohl finaziel, als auch
von den Aufgaben her) als jetzt.

Jens

Re: akzeptierte Todesfa llquote während der Ausbildung in deut schen Armeen?

(2005-06-11 13:34:20) Autor: Volker Mueller

Dietmar Strey schrieb:
>Volker Mueller schrub:

>>Gerade während der Ausbildung sind die Unterschiede extrem: Als Fähnrich
>>bekommnst Du A6 (wenn ich das jetzt richtig dekodiert habe),
>>während der Beamtenanwärter nur Anwärterbezüge bekommt.
>>
>>Fähnrich: >= 1621,17 EUR
>>Beamtenanwärter: 866,24 EUR

>Der Fähnrich hat schon zwei Jahre Ausbildungs- und Dienstzeit hinter
>sich, die er zunächst in Besoldungsstufe A 1 begonnen hat.

Was beim vergleich zum normalen Verwaltungsbeamten immer noch mehr ist,
als die Anwärterbezüge, die während der Ausbildung konstant bleiben.

>Der Polizeischüler [...]
>Angestellter/Beamter mit abgeschlossenem Universitätsstudium: [...]
>Offizier nach abgeschlossenem Universitätsstudium: [...]

Wie jemand hier schon schrieb: es ist ziemlich müßig, Vergleiche
anstellen zu wollen, weil man /immer/ wieder Ansatzpunkte findet, um
die "eigene" Gruppe allen anderen gegenüber als ungerecht behandelt
darzustellen. Seis das Pensionsalter, seien es die Dienstzeiten, sei
es die Einstufung der selben Tätigkeit in verschiedene
Besoldungsgruppen in Abhängigkeit vom jeweiligen Rechtsstatus, ...
Ist niocht nur bei der Soldaten / Beamten Diskussion so, sondern auch
zwischen allen anderen beteiligten Statusgruppen.

Grüße,
Volker
--
Und Buecher sind einfach das bessere Medium. Sie haben einfach den
unbestrittenen Vorteil, dass man sie problemlos in die Badewanne oder aufs
Klo mitnehmen kann.
--- Vinzent Hoefler in dasr