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Re: Holocaust-Leugner nach Den Hag!


Re: Holocaust-Leugner nach Den Hag!

(2005-11-19 06:34:55) Autor: "Schorsch"

Rainer E. wrote:

> Frank B

Re: Holocaust-Leugner nach Den Hag!

(2005-11-19 08:11:39) Autor: General

Re: Holocaust-Leugner nach Den Hag!

(2005-11-19 08:11:39) Autor: "Schorsch"

felix krull wrote:

Danke fuer die Hinweise

> Frank B

Re: Holocaust-Leugner nach Den Hag!

(2005-11-20 03:02:32) Autor: felix krull

Schorsch wrote:
> felix krull wrote:
>> Frank Bügel wrote:
>>> felix krull:
>>>> Sonia Cabrera wrote:
>>> [...]
>>>>> In Anbetracht, der Tatsache, das die Medien hierzulande NICHT
>>>>> über den Napalm-Einsatz während des Massakers in Falludja
>>>>> berichten,
>>>> Das liegt daran, dass es ein Phosphor-Einsatz war. Und über den
>>>> haben sie berichtet. Siehe unten.
>>> Die Amis sollen im Irak auch eine Art von Napalmersatz anwenden;
>>> statt
>> Mark-77 (MK 77) Brandbomben. Gelten als "konventionelle Waffe".
>> Genauso wie weißer Phosphor.
>
> Ist da nicht weisser Phosphor in den Brandbomben?

Nein. Nicht laut den öffentlich zugänglichen Quellen. z.B. laut

http://www.fas.org/man/dod-101/sys/dumb/mk77.htm

besteht es aus Sprit und Polystyrol-Gel.

>> Berichten zufolge während des Marsches auf Bagdad im Frühjahr 2003
>> gegen die irakische Armee angewendet.
>>
>> Also nicht in Falludja und nicht gegen Zivilisten.
>
> Mit den Berichten alleine kann man das nicht ausschliessen.

Natürlich nicht. Aber man kann auch nicht von offensichtlich politisch
voreingenommenen Medienberichten auf das Gegenteil schließen.

>> http://usinfo.state.gov/media/Archive Index/Illegal Weapons in Fallujah.html
>
> Das ist ein Dementi - Die werden sich das kaum an die Brust heften.

Neben einem Demenit ist es ein Eingeständnis, MK-77 gegen die irakische
Armee eingesetzt zu haben.

Und wenn du bedenkst, was alles schon von der Kriegsführung aus dem
Irak-Berichtet wurde (nicht zuletzt durch die in den Truppen
mitgeführten Reportern), glaube ich nicht, dass ein solcher
Napalm-Einsatz in Falluja tatsächlich geheim gehalten werden könnte.

Die jetzigen Berichte der italienischen Presse sind genaugenommen auch
kalter Kaffee. Die Washington Post berichtete schon am 10. November
2004, also vor schon vor einem Jahr, vom Einsatz weißen Phosphors gegen
die Aufständischen in Fallujah:

"Some artillery guns fired white phosphorous rounds that create a screen
of fire that cannot be extinguished with water. Insurgents reported
being attacked with a substance that melted their skin, a reaction
consistent with white phosphorous burns."

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/articles/A35979-2004Nov9 2.html

Die jetzige Berichterstattung - insbesondere mit der irreführenden
Implikation, es handle sich um verbotene Chemiewaffen - ist also
offenbar eine Kampagne.

>>> Benzin wird Kerosin verwendet, um die Pampe anzurühren, die noch
>>> intensiver brennt als Napalm.
>>>
>>> In der RAI-Reportage wurde darüber zumindest berichtet, denn der
>>> Einsatz von Napalm ist verboten, der Einsatz der Kerosin-Pampe
>>> jedoch nicht, weil es kein Napalm ist.
>> Auch die MK-77 Brandbombe ist geächtet und zwar von der UN CCW
>> (Convention on Certain Conventional Weapons), jedoch nur im
>> Gebrauch gegen zivile Ziele; der Gebrauch gegen gegnerisches
>> Militär ist vollkommen legitim.
>>
>> Das alles erfährt man natürlich nicht in einer "Reportage" der RAI.
>> :)
>
> Zivile und militaerische Ziele wird man derzeit im Irak nicht so
> leicht unterscheiden koennen.

Das ist mit Sicherheit richtig. Es ist ja eine Taktik der feindlichen
Kämpfer sich unter die Zivilbevölkerung zu mischen, Minderjährige für
Angriffe zu missbrauchen, Verletzte und Tote als Sprengfallen zu
preparieren, usw. - übrigens alles Verstöße gegen die Genfer
Konventionen, wenn wir schon mit dem Völkerrecht argumentieren.

Den vorliegenden Informationen nach wurde aber Napalm (MK-77) nur gegen
rein militärische Ziele während des ersten Kriegsstadiums verwendet. Ich
denke auch nicht, dass es sinnvoll im Häuserkampf in dicht besiedeltem
Gebiet verwendet werden kann. Oben erwähnte Webseite spricht von einer
Nutzung gegen

"dug-in troops, supply installations, wooden structures, and land convoys"

> Die USA machen Erfahrung mit einem Partisanenkrieg. Da man davon
> ausgehen kann, dass man sie nicht besetzen wird, brauchen die
> Amerikaner sich keine Sorgen zu machen wegen (angeblicher)
> Kriegsverbrechen verfolgt zu werden.

Das ist der Vorteil wenn man letzte verbleibende Großmacht ist. Man
sollte aber auch nicht so tun, als gäbe es in der US-Armee keine
Militärgerichtsbarkeit.


fk

Re: Holocaust-Leugner nach Den Hag!

(2005-11-24 23:14:31) Autor: Stephan

Schorsch wrote:

> Zivile und militaerische Ziele wird man derzeit im Irak nicht so leicht
> unterscheiden koennen. Die USA machen Erfahrung mit einem
> Partisanenkrieg. Da man davon ausgehen kann, dass man sie nicht
> besetzen wird, brauchen die Amerikaner sich keine Sorgen zu machen
> wegen (angeblicher) Kriegsverbrechen verfolgt zu werden.
>
Das brauchen sich die Amis eh nicht zu machen Sorgen wegen Kriegsverbrechen
den wie President Bush sagte wird kein US Amerikanischer Soldat je vor dem
Internationalen Gerichtshof in Den Haag stehen weil sie den nicht
anerkennen.