Zukunft der Kampfpanzer
Zukunft der Kampfpanzer
Markus Machner schrieb:
>
> Wenn die eigenen Kräfte in der
Panzerbekämpfung ausgebildet sind, nicht.
> Ein (heutiger) MBT kann sich nicht selbst verteidigen. Sobald er sich
> verschossen hat, nicht mehr bewegt
Davon, daÃź er keinen Sprit mehr hat, war ja nicht die Rede.
Und IMHO fährt ein Panzer notfalls sogar mit
Pflanzenöl. Ein Abstecher
bei Aldi...
Uns solange er sich noch bewegen kann, ist ein Panzer
gefährlich.
Was glaubst Du, was passiert, wenn ein Panzer einfach so durch eine
Kleinstadt fährt und alles niederwalzt? Das ist garantiert nicht
so gut
für die Moral der Bevölkerung.
Andreas
Zukunft der Kampfpanzer
Zukunft der Kampfpanzer
Andreas Froehlich wrote:
> Was glaubst Du, was passiert, wenn ein Panzer einfach so durch eine
> Kleinstadt fährt und alles niederwalzt? Das ist garantiert
nicht so gut
> für die Moral der Bevölkerung.
Wenn der Panzer sich verschossen hat, keine Infanterie dabei mehr hat aber
noch fahren kann, bedeutet das nicht für das Dorf, daÃź
es dort niemandem
mehr gibt, der einen Vorschlaghammer hat, es einige beherzte Leute mit
Messern gibt und irgendwo doch noch Treibstoff gebunkert ist.
Man kann die Besatzung nun gefangen nehmen, den Panzer vernichten oder
andere Dinge tun, je nach moralischen Vorstellungen.
Wie bei jedem (Heeres)Kriegsgerät, weiÃź die Besatzung
am besten wie man es
kaputtmachen kann, sie müssen es schlieÃźlich ja auch
zunächst reparieren.
GruÃź,
Markus
Zukunft der Kampfpanzer
Markus Machner schrieb:
> Wenn der Panzer sich verschossen hat, keine Infanterie dabei mehr hat aber
> noch fahren kann, bedeutet das nicht für das Dorf,
daÃź es dort niemandem
> mehr gibt, der einen Vorschlaghammer hat, es einige beherzte Leute mit
> Messern gibt und irgendwo doch noch Treibstoff gebunkert ist.
Du glaubst wirklich, daÃź wenn ein Panzer mit sagen wir 30 km/h durch
eine FuÃźgängerzone düst, dabei
Verkaufsstände samt Kundschaft
niederwalzt, ab und zu durch NebenstraÃźen fährt, ein
paar Autos
zermalmt, vielleicht mal einen Abstecher durch eine Einkaufspassage
macht, daÃź da wirklich jemand von den Pasasanten erfolgreich Rambo
spielen kann?
Wenn da wirklich ein Pasant mit einen Vorschlaghammer aufspringt, was
hintert dem Panzerfahrer, einfach mal einen Abstecher durch ein
Schaufenster zu machen und den "Trittbrettfahrer" abzustreifen?
Also ohne eine "richtige" Panzerabwehrwaffe dürfte da
nichts zu machen
sein. (auÃźer vielleicht im Film).
Andreas
Zukunft der Kampfpanzer
Hallo Andreas,
> Du glaubst wirklich, daß wenn ein Panzer mit sagen wir 30 km/h durch
eine
> Fußgängerzone düst, dabei Verkaufsstände samt
Kundschaft niederwalzt,
Mensch Leute - was für aberwitzige Ideen habt ihr denn?
Einen Panzer gibt es nicht. den Auftrag Ortschaft umzufahren auch nicht.
Was ihr da an Bildern evoziert ist konfuser Unfug.
Ein gepanzerter Angriff ist heutzutage ein Unternehmen, das umfänglich
vorbereitet, unterstützt, flankiert und gesichert werden muss. Die
kleinste
Unwucht irgendwo in dem ganzen Riesengetriebe und das ganze Grobeisen
fährt
in die nächste Deckung und flucht, funkt, und ruft nach
Unterstützung.
Entweder das *System* Gefecht verbundener Waffen funktioniert - oder das
Gefecht fällt aus. Und zwar zur Gänze.
Servus
Georg
Zukunft der Kampfpanzer
Georg Kiesewetter schrieb:
> Hallo Andreas,
>
>
>>Du glaubst wirklich, daß wenn ein Panzer mit sagen wir 30 km/h
durch eine
>>Fußgängerzone düst, dabei Verkaufsstände samt
Kundschaft niederwalzt,
>
>
> Mensch Leute - was für aberwitzige Ideen habt ihr denn?
> Einen Panzer gibt es nicht. den Auftrag Ortschaft umzufahren auch nicht.
> Was ihr da an Bildern evoziert ist konfuser Unfug.
>
Das mag ja sein, aber mich stört halt die Gleichstellung von "Panzer
ohne Munition" mit "harmlos".
Wie wäre es eigentlich, wenn ein Terrorist oder ein liebeskranker
Wehrpflichtiger einen Leo 2 klaut und damit in der Münchner
Fußgängerzone Amok fährt? Also mit allen Schikanen wie vorhin
von mir
beschrieben.
Auch ohne Munition könnte der *einiges* an Schaden anrichten.
Gibts für solche Fälle eigentlich Richtlinien?
Dürfte der mit "profesionellen" Mitteln gestoppt werden oder
würde da
nur ein Lautsprecherwagen der Polizei hinterherfahren und ihm gut zureden?
Andreas
Zukunft der Kampfpanzer
Hallo Andreas,
> ... aber mich stört halt die Gleichstellung von "Panzer
> ohne Munition" mit "harmlos".
Wie gesagt - es gibt ihn nicht.
Wir sehen vor, einen Munitionsvorrat von 28 Tagen zu halten. Sinkt die
logistische Reichweite eines Truppenkörpers unter 6 Tage gilt das als
Krise,
die dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdoKdo) zu
melden ist.
*Tage* ehe wirklich keine Munition mehr da wäre, würde der
betreffende
Truppenkörper zur Verteidigung übergehen. Wenn du da weg bleibst, ist
er für
dich "harmlos" :)
> Wie wäre es eigentlich, wenn ein Terrorist oder ein liebeskranker
> Wehrpflichtiger einen Leo 2 klaut
Das hatten wir schon ein paar mal. Ich erinnere mich an einen
Transportpanzer FUCHS und einen Kampfpanzer Leopard.
In beiden Fällen hat die Polizei dem Amokfahrern die Bahn frei gehalten
(öffentliche Sicherheit) und abgewartet bis die Kisten wegen Spritmangel
liegengeblieben sind.
> und damit in der Münchner Fußgängerzone Amok
fährt?
Er führe nicht lange. Die Trümmer bildeten sehr rasch Hindernisse,
die kaum
zu überwinden wären.
> Gibts für solche Fälle eigentlich Richtlinien?
Bei der Polizei?
Für Fälle, die nur alle Jahrzehnte mal passieren und bislang alle
harmlos
verlaufen sind?
Wohl kaum. Wenn er natürlich Menschen konkret gefährden würde
und man sie
nicht aus dem Weg räumen könnte, dann bliebe wohl nur der Versuch in
mit
anderen Gefechtsfahrzeugen zu stoppen. Also durch "Einkeilen" und
so...
Servus
Georg
Zukunft der Kampfpanzer
Andreas Froehlich wrote:
>
> Wie wäre es eigentlich, wenn ein Terrorist oder ein liebeskranker
> Wehrpflichtiger einen Leo 2 klaut und damit in der Münchner
> Fußgängerzone Amok fährt? Also mit allen Schikanen wie
vorhin von mir
> beschrieben.
http://www.bhi.at/phpBB2/viewtopic.php?t=1029&postdays=0&postorder=asc&start=15&sida435be9ac68e69339186b154adfd413
War nur ein M60 und in Wien. Ich nehme an, durch erheblich höhere
Leistung des Leo II hätte auch die Blockade durch den Radpanzer nicht
geklappt.
Matthias
Zukunft der Kampfpanzer
Andreas Froehlich wrote:
>
> Gibts für solche Fälle eigentlich Richtlinien?
> Dürfte der mit "profesionellen" Mitteln gestoppt werden
oder würde da
> nur ein Lautsprecherwagen der Polizei hinterherfahren und ihm gut
> zureden?
In den USA haben sie gewartet bis sich der Panzer festgefahren hatte (hat ne
Betonmauer zwischen die Raupen bekommen), dann sind sie aufgesprungen, Luke
auf und solange reingeschossen bis sich drin nix mehr gerührt hat.
LG Andy