Zukunft der Kampfpanzer
Zukunft der Kampfpanzer
Hi Leute,
so langsam wirds doch etwas witzig hier.
Macht euch mal Gedanken.
Zum Thema Mun gibs nen Spruch, den Bestimmt einige kennen und der seine
Berechtigung schon hat. "MG spart BK (Bordkanone) und Kette spart
MG". Wird
euch jeder Panzermann bestätigen, also mit harmlos ist da mal garnix.
Und zu dem ganzen durch die Innenstad gekessel, das ist sone Sache. Normal
ist es so, das man wirklich durch Häuser fahren kann. allerdings wenn man
das Kanone vorraus macht, dann ist die nachher unbrauchbar, da die
Rohrbremsen beschädigt werden. Stehen bleibt ein Panzer da aber nicht. Das
einzige was passieren kann, das er sich irgendwie festfährt oder, was ich
eher vermute, das bei ungeschickter Fahrweise er die Kette schmeisst und so
zum erliegen kommt.
Zum Thema Blockade, das kann man pauschal nicht sagen, es kann gutgehen oder
auch nicht. Aktuell hatten wir den Fall damals, das einer unserer Leos nen
Dachs frontal volley genommen hat. Da kam der Leo nicht mehr weiter, da er
sich an den oberen Aufbauten des Dachses dermaßen ferfranst hat, das es
kein
vor oder zurück gab. Das war aber eher unglücklich getroffen, also
normal
müsste der da drüber kommen.
Und zum Thema zivile Abwehr, die Scherrifs haben nichts um auf die Jagd nach
Panzern zu gehen. Wird wohl auf eine Art großräumige Absperrung
hinauslaufen. Und zur aller aller größten Not gäbs da noch die
Amtshilfe
durch das Verteidigungsministerium, wo es dan richtige Panzerabwehrwaffen
gibt, falls man die irgendwo wirklich einsetzten könnte.
Panzer Hurra
Zukunft der Kampfpanzer
Zukunft der Kampfpanzer
Andreas Froehlich wrote:
> Du glaubst wirklich, daÃź wenn ein Panzer mit sagen wir 30 km/h
durch
> eine FuÃźgängerzone düst, dabei
Verkaufsstände samt Kundschaft
> niederwalzt, ab und zu durch NebenstraÃźen fährt,
ein paar Autos
> zermalmt, vielleicht mal einen Abstecher durch eine Einkaufspassage
> macht, daÃź da wirklich jemand von den Pasasanten erfolgreich
Rambo
> spielen kann?
Kein vernünftiger Panzer brettert durch eine
FuÃźgängerzone. (Jedermann dort
könnte ein Feind sein).
>
> Wenn da wirklich ein Pasant mit einen Vorschlaghammer aufspringt, was
> hintert dem Panzerfahrer, einfach mal einen Abstecher durch ein
> Schaufenster zu machen und den "Trittbrettfahrer" abzustreifen?
Der Panzer. Der Bremmst zwar aussergewöhnlich, mit der
Beschleunigung hat er
es aber nicht so.
> Also ohne eine "richtige" Panzerabwehrwaffe
dürfte da nichts zu machen
> sein. (auÃźer vielleicht im Film).
Ich gucke zuviel Filme?
Die BRD hat dank Wehrpflicht etwa 17 Mio Mann ausgebildete Soldaten im
wehrfähigen Alter (18-60). Wenn du also mit einem Panzer durch
die
FuÃźgängerzone bretterst, ist die Wahrscheinlichkeit wie
hoch, daÃź sich ein
Passant in Panzerbekämpfung auskennt? Dazu
rüstige Rentner, die in echt mal
Panzer bekämpft haben, oder deren Schwächen
kennen, weil sie selbst solche
gefahren sind.
Das einzige Problem dürfte sein (Für Passanten),
die Polizei davon zu
überzeugen, einem eine Kriegswaffe zu beschaffen (Panzerfaust,
Sprengstoff)
und überhaupt davon, daÃź man kein blöder
Irrer ist, wenn man mit einem
Vorschlaghammer auf einen Kampfpanzer losgeht. Wenn die Luke geknackt ist,
geht das wie bei der Infanterie im Häuserkampf, Handgranate und
ein volles
Magazin einer Automatischen Handfeuerwaffe rein ohne hinzuschauen.
Zeige einen öffentlichen Film, der
LehrbuchmÃ¤Ãźig darstellt, wie man
Kampfpanzer knackt.
GruÃź,
Markus
Zukunft der Kampfpanzer
Georg Kiesewetter wrote:
> Ein gepanzerter Angriff ist heutzutage ein Unternehmen, das
umfänglich
> vorbereitet, unterstützt, flankiert und gesichert werden
muss. Die
> kleinste Unwucht irgendwo in dem ganzen Riesengetriebe und das ganze
> Grobeisen fährt in die nächste Deckung und
flucht, funkt, und ruft nach
> Unterstützung. Entweder das System Gefecht verbundener
Waffen
> funktioniert - oder das Gefecht fällt aus. Und zwar zur
Gänze.
Zu meiner Zeit nicht.
Der Bagger fährt oder wird vernichtet, daÃź ich dabei
drinnensitze ist
persönliches Pech, die statistische Ãśberlebensdauer eines
Kampfpanzers war
10 min. in einem ernsthaften Konflikt - darauf wurde gedrillt, Ziel in 10
Min erreichen, oder kaputt.
Hat mich mein Chef angelogen, war er unzureichend informiert, oder passt die
heutige Zeit nicht mehr auf frühere Begebenheiten (Taktische
Gefechtsfeldwaffen mit Nuklearsprengköpfen - Leo 2 ist extra
gebaut dafür
und dennoch nur statistisch 10 min Das Ding ist Atombombensicher,
hält aber
keinen beherzten Infanteristen auf. Reine Statistische Berechnungen, zum
Glück für uns alle hat es nie jemand ausprobiert)
GruÃź,
Markus
Zukunft der Kampfpanzer
Markus Machner wrote:
>>Also ohne eine "richtige" Panzerabwehrwaffe
dürfte da nichts zu machen
>>sein. (auÃźer vielleicht im Film).
>
> Ich gucke zuviel Filme?
>
> Die BRD hat dank Wehrpflicht etwa 17 Mio Mann ausgebildete Soldaten im
> wehrfähigen Alter (18-60). Wenn du also mit einem Panzer
durch die
> FuÃźgängerzone bretterst, ist die
Wahrscheinlichkeit wie hoch, daÃź sich ein
> Passant in Panzerbekämpfung auskennt? Dazu
rüstige Rentner, die in echt mal
> Panzer bekämpft haben, oder deren Schwächen
kennen, weil sie selbst solche
> gefahren sind.
Und wieviele von diesen 17 Mio leisten regelmÃ¤Ãźig
Wehrübungen ab damit
sie sich noch daran erinnern können? Und selbst wenn sich jemand
daran
erinnert, gibt ja noch das zweite Problem...
> Das einzige Problem dürfte sein (Für
Passanten), die Polizei davon zu
> überzeugen, einem eine Kriegswaffe zu beschaffen
(Panzerfaust, Sprengstoff)
> und überhaupt davon, daÃź man kein
blöder Irrer ist, wenn man mit einem
> Vorschlaghammer auf einen Kampfpanzer losgeht.
Ich wünsche mir wirklich diese Situation (Panzer in der
FuÃźgängerzone)
trete wirklich mal ein und zwar wenn du dabei bist. Dann kannst du
nämlich mal die Polizei nach Handgranate, Panzerfaust,
o.ä. fragen und
die stecken dich endlich dahin, wo du schon lange hingehörst.
*kopfschüttelnd*
Micha
--
Meine Wanderungen durch Realität und Cyberspace
auf --> http://www.michael-fuchs.net <--
Zukunft der Kampfpanzer
Georg Kiesewetter wrote:
> Wohl kaum. Wenn er natürlich Menschen konkret
gefährden würde und man sie
> nicht aus dem Weg räumen könnte, dann bliebe
wohl nur der Versuch in mit
> anderen Gefechtsfahrzeugen zu stoppen. Also durch "Einkeilen"
und so...
Es ist ein konkretes Problem, seit etwa 5-10000 Jahren, liebeskranke
militärisch ausgebildete Einzelkämpfer zu
stoppen, die unbewaffnet
Passanten bedrohen.
Moral und und Ethik und son Zeug. Darf Staatsgewalt sie töten oder
nicht?
(Ich bekomme Julia, oder ich bringe die Geisel um)
GruÃź,
Markus
Zukunft der Kampfpanzer
Georg Kiesewetter wrote:
> Für Fälle, die nur alle Jahrzehnte mal
passieren und bislang alle harmlos
> verlaufen sind?
Da fragt man dann um Amtshilfe, damit es harmlos bleibt, wenn man sich
selbst nicht auskennt.
Würdest Du als Dorfpolizist das anders machen, wenn ein
ausgewachsener
Kampfpanzer in DEINEM Dorf Amok läuft? Die meisten haben die
entsprechenden
Telefonnummern und Funkzeichen... Ups, das geht natürlich
niemanden was an.
Du bekommst schneller einen Panzerjäger der Bw, als das die
Polizei sich mit
Panzerabwehr auskennt.
GruÃź,
Markus
Zukunft der Kampfpanzer
Michael Fuchs wrote:
> Ich wünsche mir wirklich diese Situation (Panzer in der
FuÃźgängerzone)
> trete wirklich mal ein und zwar wenn du dabei bist. Dann kannst du
> nämlich mal die Polizei nach Handgranate, Panzerfaust,
o.ä. fragen und
> die stecken dich endlich dahin, wo du schon lange hingehörst.
Was wäre für Dich eine absolut unglaubliche,
irreale Situation, die Du Dir
vorstellen kannst, aber nie mit rechnest, daÃź die real eintritt?
Murphy rules, und das ist nun einmal so!
GruÃź,
Markus
Zukunft der Kampfpanzer
Hallo Markus,
> Du bekommst schneller einen Panzerjäger der Bw, als das die
Polizei
sich mit
> Panzerabwehr auskennt.
Sag ich doch. Aber Panzerjäger (PzJg) setzt da niemand ein. Man wartetr
bis
dem Spinner die Lust vergeht, er die Kette wirft oder sich sonstwie
festfährt. Schlimmstenfalls hilft man mit Sperren nach oder
"klemmt" ihn mit
anderen Fahrzeugen "ein".
Wenn ich nen Ausflug in die Juristerei wagen soll, dann sag ich, dass
+ Bundeswehrkräfte bei der Amtshilfe den einschlägigen
Polizeibestimmungen
zu folgen hat,
+ ein "Gefecht" praktisch stets Dritte tödlich gefährdet
und
+ Panzerabwehrfeuer stets tödliche Bedrohung für den Fahrer bedeutet
und
deshalb im Gesetzesrahmen nicht in Frage kommt.
Was bleibt ist echt nur der Einsatz von inerten (nicht mit Sprengstoff
versehenen) Sperren, Blockieren und Abdrängen durch andere Pz und u.U. das
eingangs (von dir?) ins Gespräch gebrachte Aufentern des Panzers durch
beherzte Infantrie.
Servus
Georg